"Das Drumherum!" - Die Rahmenbedingungen

Entstehung der Einrichtung und ihre Trägerschaft
Vernetzung der Ev. Kindertagesstätte in den Kommunalgemeinden
Kindertagesstättenbeirat
Kindertagesstättenausschuss
Lage und Einzugsgebiet
Gruppenangebot
Öffnungs- und Schließzeiten
Personal
Fort-, Weiter- und Zusatzausbildung
Räumlichkeiten
Außengelände

Entstehung der Einrichtung und ihre Trägerschaft
Die Nachbargemeinden Wrohm und Süderdorf entschieden sich für einen gemeinsamen Kindergarten mit Standort in Wrohm.
Die Ev. – Luth. St. Martins-Kirchengemeinde zu Tellingstedt übernahm die Trägerschaft für die neue Einrichtung.
Im Sommer 1998 öffnete der Ev. – Luth. Kindergarten „An der Friedenseiche“ dann seine Türen für die Kinder.

Als im Sommer 2011 der Schulstandort der Grundschule Wrohm nach Dellstedt verlegt wurde, fusionierten die Ev. – Luth. Kindergärten und aus „Kleiner Stern“ in Dellstedt und „An der Friedenseiche“ in Wrohm wurde die neue Kindertagesstätte „Friedensstern“ im ehemaligen Wrohmer Schulgebäude.

Bis zum 31.12.2017 war die Ev. – Luth. St. Martins-Kirchengemeinde zu Tellingstedt Trägerin der Kita. Zum 01.01.2018 wurde die Trägerschaft an das Ev. – Luth. Kitawerk Dithmarschen abgegeben. Dieses übernimmt mit der Einrichtung Verantwortung für die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden. Doch auch weiterhin gehört für die Kirchengemeinde die Kindertagesstätte zu ihrem Selbstverständnis als Gemeinde. Sie gewährleistet eine gute religionspädagogische Begleitung der Kinder und Erwachsenen und eine enge Zusammenarbeit mit dem Team. In der Evangelischen Kita geschieht Lebensbegleitung im umfassenden Sinne. In guter Kooperation verstehen die Kirchengemeinde und das Kitawerk ihren Auftrag als ganzheitliche Aufgabe, die sie in diakonischer Verantwortung als Angebot für alle Kinder, mit und ohne besonderen Bedarfen und unabhängig von ihrer Religion, Nationalität oder Kultur wahrnehmen.

Das Leitbild der Ev. – Luth. St. Martins-Kirchengemeinde:

Als Kirchengemeinde Tellingstedt wollen wir für die Menschen aller Altersgruppen da sein, sie im christlichen Glauben bestärken und ihnen helfen, wenn sie Hilfe brauchen.
In der Hinwendung zum Menschen sehen wir unsere zentrale Aufgabe.
Bei der unterschiedlichen Einstellung der Menschen in Glaubensfragen legen wir Wert auf die christlichen Werte unter Beachtung der bestehenden Lebensgewohnheiten.
Wir wollen miteinander den Glauben bedenken, leben und feiern.
Durch die Angebote der Kirchengemeinde wollen wir das gemeinschaftliche Leben fördern.
Dabei sollen die Belange der einzelnen Dörfer genauso im Blick bleiben wie die Gesamtheit der Kirchengemeinde.

Da die St. Martins-Kirchengemeinde in ihrem Leitbild in der Hinwendung zum Menschen das zentrale Motiv der kirchlichen Arbeit sieht, bedenken, leben und feiern wir gemeinsam den Glauben.
Besondere Höhepunkte im laufenden Kindergartenjahr sind unsere vielfältigen und sehr unterschiedlich gestalteten Familiengottesdienste, die gemeinsam von der Kindertagesstätte und der Gemeinde vorbereitet und durchgeführt werden.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass wir uns an den traditionellen Gottesdiensten und anderen Angeboten beteiligen, z. B.:


Ein Gottesdienst der besonderen Art in der "Friedenskirche": "Feierabendmahl" am Gründonnerstag!

Gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften sorgt das Kitawerk für eine optimale Betriebsführung und unterstützt die Weiterbildung der fachlichen Arbeit durch Gewährleistung von Fachberatung und Fortbildung.
Als Trägerin ist die Gemeinde unser Bindeglied nach außen und begleitet die Qualitätsentwicklung sowie -sicherung der pädagogischen und religionspädagogischen Arbeit der Kita.
Zum beständigen Dialog und Informationsaustausch treffen wir uns regelmäßig mit Mitgliedern des Kirchengemeinderates bzw. der zuständigen Regionalleitung des Kitawerkes.
Bei Bedarf nehmen wir an deren Sitzungen und Konventen teil.
Mitarbeitende, Mitglieder des Kirchengemeinderates sowie die Regionalleitung des Kitawerkes sind zusammen im Kindergartenbeirat vertreten.

Vernetzung der Ev. Kindertagesstätte in den Kommunalgemeinden
Unsere Kita ist in die Dörfer Wrohm, Süderdorf und nach der Fusion auch in das Dorf Dellstedt sowie ins Umland eingebunden und trägt durch die Pflege von bestehenden Beziehungen zu anderen Institutionen zum Gemeinwesen bei.
Die Ev. Kindertagesstätte öffnet ihr Haus und das Außengelände für Begegnungen und wirkt bei Dorffesten und anderen Aktionen in ihrem Umfeld mit.
VertreterInnen aktiver Gruppen des Einzugsgebietes der Einrichtung laden das pädagogische Personal bei Bedarf zu ihren Treffen ein, um gemeinsame Angebote für Große und Kleine zu planen und auf den Weg zu bringen.

An der finanziellen Ausstattung der Kindertagesstätte sind, neben den Eltern, das Kitawerk als Träger und dem Kreis bzw. dem Land, maßgeblich die kommunalen Partner Wrohm, Süderdorf und Dellstedt beteiligt.


"Unser Kindergartentrecker" nimmt am Ernte-Dank-Umzug durch Wrohm teil!

Kindertagesstättenbeirat
Gewählte VertreterInnen der Gemeinden, des Kirchengemeinderates, bzw. des Kitawerkes, des Personals und der Elternschaft bilden den Kindertagesstättenbeirat.
Dieser tagt mindestens zwei Mal im Jahr, um über Tagesordnungspunkte wie Haushalt, Öffnungszeiten, Ferienregelungen, Verwendung von Spendengeldern und andere zu beschließen. Die Besonderheit unseres Beirates ist, das die GemeindevertreterInnen hierbei nicht nur eine beratende Funktion, sondern auch ein Stimmrecht haben.


Kindertagesstättenausschuss
Der Kindertagesstättenbeirat tagt seit der Fusion gemeinsam mit dem Kindertagesstättenausschuss, um eine optimale Vernetzung und zeitnahe Bearbeitung wichtiger Anliegen zu ermöglichen.

Lage und Einzugsgebiet
Die Ev. Kindertagesstätte liegt zentral im Dorf.
Die öffentlichen Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Durch die ländliche Umgebung ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur.
Zum Einzugsgebiet der Einrichtung gehört die Gemeinde Wrohm mit den Ortsteilen Alten-, Neuen- und Lexfähre sowie die Gemeinde Süderdorf mit den Ortsteilen Lendern, Lüdersbüttel, Schelrade und Wellerhop sowie die Gemeinde Dellstedt.
In Ausnahmefällen werden auch Kinder aufgenommen, die außerhalb des Einzugsgebietes wohnen.
Hierüber befindet dann auch der Beirat.

Gruppenangebot
Die Ev. Kindertagesstätte „Friedensstern“ betreut drei Gruppen:
- die "Sternschnuppen", eine Regelgruppe (RG) mit 20 Jungen und Mädchen im Alter von drei bis sechs Jahren
- die "Funkelsterne", eine Familiengruppe (FG I) mit fünfzehn Kindern, davon sind fünf unter drei und zehn über drei Jahre alt
- die "Sternforscher", eine Familiengruppe (FG II) mit fünfzehn Kindern, davon sind fünf unter drei und zehn über drei Jahre alt

Öffnungs- und Schließzeiten
Die Regelgruppe der "Sternschnuppen" ist montags bis freitags in der Zeit von 8 – 12.30 Uhr geöffnet.
Die Familiengruppe der "Funkelsterne" ist durchgehend von 7.30 – 13.00 Uhr geöffnet.
Die Familiengruppe der "Sternforscher" bietet flexible Öffnungszeiten zwischen 5 - 7 Stunden an.
Bei entsprechendem Bedarf können die Öffnungszeiten weiter modifiziert werden, wenn die finanziellen Mittel hierfür bereitgestellt werden können.
Eine jährliche Abfrage der Elternbedarfe erfolgt jeweils am Jahresanfang.

Die Kinder werden bis 9 Uhr gebracht.

Schließzeiten werden den Eltern schriftlich mitgeteilt.
Es gibt feste Schließzeiten, die sich an die Schulferien anlehnen.
Darüber hinaus verfügt auch die Kindertagesstätte über eigene bewegliche Ferientage.

Personal
In allen Gruppen arbeiten je zwei pädagogische Fachkräfte. Die Kitaleiterin verfügt über die Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialfachwirtin.
Für die Vertretungsregelung gibt es pädagogische Fachkräfte, die bei Bedarf einspringen.
Eine Reinigungskraft sorgt täglich für saubere Räumlichkeiten.
Als Angestellte des Ev. Kitawerkes gehören die Mitarbeitenden der Ev. – Luth. oder katholischen Kirche an.

Fort-, Weiter- und Zusatzausbildung
Die Qualität unserer Arbeit basiert auch auf der Fachkompetenz der pädagogischen Mitarbeiterinnen.
Deshalb sehen wir Fachkräfte den Bildungsbereich als einen festen Bestandteil unserer Berufstätigkeit an.
Aus diesem Grund nutzt jede Mitarbeiterin circa fünf Tage im Jahr für ein- oder mehrtägige Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.
Auch Teamfortbildungen liegen uns am Herzen, denn die kritische Reflexion der pädagogischen Arbeit und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung ist uns wichtig.
Dieses gilt auch für das Qualitätsmanagementverfahren der Einrichtung.
Mehrere Fachkräfte haben an Langzeitfortbildungen teilgenommen und besondere Zertifizierungen erworben. - Beispiele:
Vier Erzieherinnen haben eine einjährige Zusatzausbildung im Bereich der präventiven Sprachförderung vorzuweisen.
Außerdem erwarben zwei pädagogischen Fachkräfte in einer halbjährigen Fortbildung des Radiosenders „Offener Kanal Westküste“ den Audioführerschein.
Die Leiterin hat eine Langzeitausbildung zur staatlich anerkannten Sozialfachwirtin nach EU-Norm absolviert, die theologisch-religionspädagogische Grund- und Aufbauqualifizierung TRG und TRA sowie Langzeitfortbildungen zur "Übergangsgestaltung Kita - Schule" und "Nachhaltige Entwicklung in Kitas" abgeschlossen.
Zwei weiter Erzieherinnen verfügen über die TRG-Qualifizierung. Die pädagogischen Fachkräfte der FG I haben an einer Zusatzqualifizierung "U-3-Pädagogik" teilgenommen und eine Fachkraft hat Zertifizierung im Bereich "Musikalische Früherziehung" erhalten.
Das Lesen von Fachliteratur und Fachzeitschriften, sowie der Austausch über den Inhalt ist ebenfalls eine Bildungsmaßnahme und für uns eine Selbstverständlichkeit. 

Räumlichkeiten
Die Räumlichkeiten der Ev. Kindertagesstätte gehören der Gemeinde Wrohm und befinden sich im ehemaligen Schulgebäude und in der ehemaligen Lehrerwohnung.
Durch den Windfang im Eingangsbereich, in dem sich links die Elterninfowand der Regelgruppe, die Aufhängmöglichkeit der Regensachen der "Sternschnuppen" und eine kleine Andachtsecke befinden sowie rechts Informationen für alle Familien zu finden sind, geht es in den Flur.


Andachtsecke - Möglichkeit der Besinnung: "Ich bin Gott wichtig!"

Gleich links kommt der Regelgruppenraum.
Dieser ist der zentrale Ort für Aktivitäten der "Sternschnuppen". 
Damit die Kinder sich selbstständig entwickeln und ihren Bedürfnissen nachgehen können, gibt es unterschiedliche Spielbereiche:

Bei der Raumgestaltung und Ausstattung ist es uns wichtig, dass wir sie zusammen mit den Kindern, je nach Situation und Thema, flexibel verändern können.
Hierbei achten wir darauf, dass es nicht zu einer Reizüberflutung kommt.

Durch den Gruppenraum geht es in den Materialraum, der für die Kinder frei zugänglich ist und einigen Kindern als Rückzugsmöglichkeit dient.

Im Flurbereich vor dem Regelgruppenraum befinden sich die Garderoben der "Sternschnuppen" mit einem Eigentumsfach und zwei Regalsysteme für die Gummistiefel der Kinder.
Der Flur wird gern als zusätzliche Bewegungs-, Spiel- und Baufläche genutzt.


Auch unsere "Kürbisaushöhlaktion" findet im Flur genügend Platz!

Wer im Flur scharf rechts abbiegt, findet den kindgerecht ausgestatteten Wasch- und Toilettenraum der "Sternschnuppen".
Er beherbergt für jedes Kind eine Zahnputzstation mit einem eigenen Handtuch.
Der Raum dient als Nassraum auch für Angebote mit Wasser.

Weiter geradeaus im Flur befindet sich hinter der nächsten Tür links die Putzkammer, die aus Sicherheitsgründen stets verschlossen ist und daher nur gemeinsam von den Kindern und einer Erzieherin betreten wird, um Reinigungsmaterial zu holen. 

Die nächste Tür rechts führt in den kleinen "Leseraum".
Die Kinder finden hier eine gemütliche Ruhe- und Leseecke mit einer übersichtlichen Kinderbücherei.
In diesem Raum können sich Kinder beider Gruppen zurückziehen, wenn sie es in der Kissenecke einmal etwas ruhiger haben und ungestört ein Buch anschauen möchten.

Hinter der nächsten Tür links im Flurbereich verbirgt sich das Mitarbeiterinnen-WC, das natürlich auch unseren Eltern und Besuchern zur Verfügung steht, die Duscheinrichtung für größere Malheure und die Erste-Hilfe-Ausstattung der "Sternschnuppen".

Schräg gegenüber des Mitarbeiterinnen-WCs befindet sich das Büro der Kitaleiterin.
Das Büro dient, neben der Erledigung ihrer Verwaltungsaufgaben, auch als Gesprächsraum der Leiterin mit Eltern und Besuchern.


Auch Puzzlen können wir hier in Ruhe!

Gegenüber des Büros entdeckt man im Flurbereich die Garderoben und Eigentumsfächer der Familiengruppe.

Links des Flurbereiches geht es dann in den Gruppenraum der "Funkelsterne".
Die Ausstattung und Aufteilung des Raumes berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Altersstufen U-3 bzw. Ü-3.

Gegenüber der "Funkelsterngruppe" geht es in einen kleinen Nebenflur, von dem drei weitere Räume abgehen:

Hinter der ersten Tür kommt man in die Küche, in der vielfältige Aktionen mit Kleingruppen rund um die Nahrungszubereitung stattfinden.
Hier werden die Mahlzeiten und Getränke der Kinder vorbereitet und der Abwasch erledigt.
Die Kinder sind in zahlreiche Arbeitsabläufe mit eingebunden.


Ganz selbstverständlich erledigen auch unsere Jungen den Küchendienst!

Hinter der zweiten Tür erstreckt sich der Wasch- und Toilettenraum der Familiengruppe.
Auch er beherbergt für jedes Kind eine Zahnputzstation mit einem eigenen Handtuch.
Die unterschiedlichen Höhen der Wasch- und Toilettenbecken berücksichtigen hier die verschiedenen Altersstufen der Gruppe.
Die Wickelecke mit begehbarer Treppe und eine erhöhte Kleinkinddusche verbergen sich jeweils hinter einer Sichtschutzwand im hinteren Teil des Raumes.
Hier befinden sich auch eine Waschmaschine und die Eigentumsfächer der U-3`s für ihre Pflegeutensilien sowie Wechselwäsche.

Hinter der dritten Tür, am Ende des Nebenflures, betritt man den Schlaf- und Ruheraum der Familiengruppe.
Wenn gerade keines der jüngsten Kinder hier schläft oder sich ältere zum Ausruhen hierher zurückziehen, dann wird der Raum auch als Spielmöglichkeit für Kleingruppen genutzt.

Im Nebenflur sind außerdem an Haken die "Regen- und Matschsachen" und in einem Regal die Gummistiefel der "Funkelsterne" untergebracht.

Zurück im Hauptflur sieht man rechts von der Küchentür aus eine Windfangtür.
Neben der Tür befindet sich eine gruppeneigene Infowand.
Hinter der Glastür befindet sich die oben und unten durch Absperrgitter gesicherte Treppe in das obere Stockwerk und eine Notausgangstür.
Unterhalb der Treppe befindet sich die "Fuhrparkabstellecke" der Familiengruppe.

Folgt man dem Treppenverlauf, geht es, oben angekommen, gleich rechts in das "Sitzungs- und Mitarbeiterzimmer". Hier finden Zusammenkünfte in größerer Runde sowie Einzelgespräche statt. Außerdem nutzt das Team die "Büroecke" für die Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit.

Durch den Raum hindurch gelangt man in den Materialraum der Familiengruppe.

Links von der Treppe erreicht man zunächst einen kleinen Flur, der über einen Zugang zu einem weiteren Notausgang verfügt sowie dann den "Multifunktionsraum".

In diesem Raum werden vielfältige Angebote durchgeführt:

Als "Bewegungsraum" nutzen wir die Turnhalle, die sich gleich rechts neben dem Kindertagesstättengelände befindet.

Es gibt für jede Gruppe einen festen Turnhallentag in der Woche, an dem die Kinder die Räumlichkeiten so gestalten können, wie es ihren Bedürfnissen und ihrem Entwicklungsstand entspricht.
Mit den Kindern bauen wir „Bewegungslandschaften“ auf.
So wird z. B. aus den Kletterseilen mit davor- und dahintergestellten Kästen ein Dschungel mit riesigen Bäumen und Lianen.
Darüber hinaus kann die Turnhalle nach Rücksprache des Personals mit den Vormittagssportgruppen auch zu anderen Zeiten genutzt werden.


Wir knüpfen ein "Spinnennetz" ...


... und fangen "Käfer und Insekten"!


Wer bekommt die Beine am höchsten? Achtung, Gleichgewicht halten!


"Kistenversteck" unter dem Schwungtuch!

Außengelände
Die Außenanlage erstreckt sich großzügig in "C"-Form um das Gebäude.
Sie bietet genügend Platz für vielfältige Spielmöglichkeiten, um den Kindern Erfahrungen in den Bereichen Natur, Spiele und Bewegung zu ermöglichen.

Vorne befindet sich eine kleine Rasenfläche mit Kletter- und Schaukelbaum.
Der Baum lädt die Kinder ein, ihren Körper, ihre Geschicklichkeit und Motorik zu erproben und weiterzuentwickeln.

Vor der Eingangstür der Kita haben wir eine gepflasterte Fläche zur Nutzung von Kinderfahrzeugen und zum Malen.

Hier gibt es auch ein großes Blumenbeet, welches gemeinsam mit den Kindern gestaltet und gepflegt wird.

Direkt hinter dem Gebäude ist eine weitere, größere Rasenfläche mit einem Rutschenhaus, einem „Wackelteller“ für bis zu vier Personen, einem „Zelt“ aus mit Efeu bewachsenen Bohnenstangen, einer Regentonne, einem Pfahlhaus mit Leiter und Kletterseil, einer Balancierstation, einer Sandkiste, einer Wackelbrücke, einer großen Holzlok mit drei unterschiedlich gestalteten Wagons sowie zum Teil von den Kindern gepflanzten Obstbäumen, die im Herbst von uns abgeerntet werden.


Hurra, Richtfest! Unser Außengelände hat ein "Pfahlhaus" bekommen!

Die Rasenfläche fordert zum Fußballspielen und Toben auf.
Das Rutschenhaus, das Efeuzelt, das Pfahlhaus, die Holzeisenbahn und ein langer Wall bieten Rückzugsmöglichkeiten.


"Wir wollen jetzt mal allein sein!"

Hier können sich die Kinder unbeobachtet fühlen und auch einmal allein sein.
Das Spielen auf der Wackelbrücke, der Balancierstation oder auf dem Wackelteller macht einfach Spaß und schult, ganz nebenbei, das Körpergefühl und den Gleichgewichtssinn.

Die Sandkiste ermöglicht es den Kindern ihrer Phantasie und Kreativität mit dem Naturelement freien Lauf zu lassen.
In Verbindung mit dem Regentonnenwasser können die Kinder nach Herzenslust matschen und gestalten.

Hinter dem Rasenbereich beginnt die "Sandzone".
Hier sind eine Doppelschaukel, eine Klettergerüst, drei Turnstangen, eine "Viererwippe", ein Wipptier, eine große "Stehwippe", ein "Schweden-Haus" und eine weitere Rutsche zu finden.

Unter einigen Bäumen, am Rande des umzäunten Geländes, ist noch ein Weidentunnel zu entdecken.

Außerdem gibt es im Sandbereich eine "Felsenecke" sowie mehrere beliebte Buddelecken, die für die Kinder einen besonderen Aufforderungscharakter haben - eigene Gestaltungsmöglichkeiten ohne Eingrenzungen!

Naturgemäß verbringen wir im Sommer mehr Zeit auf dem Außengelände als im Winter.
An besonders warmen Tagen können sich die Kinder in aufgestellten Wannen erfrischen oder mit Wasserspielen vergnügen.

Während eines Projektes zimmerten wir mit den Kindern ein Hochbeet.
Ein weiteres Hochbeet in unmittelbarer Nähe durfte von der Grundschule übernommen werden und wurde "U-3-gerecht" umgestaltet.
Die hier wachsenden Blumen und Kräuter werden ebenfalls von den Kindern umhegt und verarbeitet.

Zwei kleine Abstellräume dienen der Unterbringung der Spiel- und Arbeitsgeräte.
Die Kinder regeln den Schuppeneinräumdienst während des Draußenspielens eigenverantwortlich.

Die angrenzende Gemeindewiese, die durch einen von den Kindern bepflanzten Wall und einem Zaun vom Rasengelände abgetrennt ist, darf ebenfalls zum Spielen einbezogen werden.
Besonders gern wird die weitere Rasenfläche für Ball- und Wettspiele genutzt.
Auch hier bietet sich unbeobachtetes Spielen und Toben sowie das Erkunden der Wiesenpflanzen, Insekten und Kleintiere an.
Außerdem lädt ein großes Holzpferd zum "Reiten" ein.

Um Freiräume zu gewähren, führen wir Erzieherinnen die Aufsicht in zurückhaltender Präsenz.

Wir nutzen ebenfalls die nähere und weitere Umgebung des Kindergartens, um den Kindern weitere Natur- und Umwelterfahrungen zu ermöglichen.